Kindertagesstätte Arche Noah

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Mit dem Übergang von der Familie in den Kindergarten beginnt ein neuer Lebens- und Entwicklungsschritt im Leben der Kinder. Die Kindertagesstätte bildet neben dem Elternhaus einen wesentlichen alltäglichen Lebens- und Spielraum. Unser Name Kindertagesstätte Arche Noah steht für die Gemeinschaft, die wir mit den uns anvertrauten Kindern täglich gestalten und erleben. Wir sehen uns als bedeutsame Bezugspersonen der Kinder und möchten ihnen in unserer Kindertagesstätte in besonderer Weise Annahme, Wertschätzung und Geborgenheit vermitteln. Neben den sozialen Beziehungen fördern wir das Erleben der ökologischen Lebensgrundlagen: Pflanzen, Bäume, Tiere, Naturelemente und Naturphänomene werden im Alltag der Kindertagesstätte erlebt und erkundet. In der spielenden Begegnung wachsen Staunen, Freude und ökologische Achtung.   Wir gestalten die Außen- und Innenräume des Kindergartens in dem Bewusstsein, dass wir den Lebensraum Erde mit Menschen, Tieren und Pflanzen teilen. Unsere pädagogische Arbeit eröffnet den Kindern im Jahresverlauf im naturnahen Außengelände, in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, gärtnerischen Projekten, Exkursionen im Nahbereich der Kita u.a. vielfältige ökologische Handlungs- und Erlebnisfelder. Im freien Spiel und in pädagogischen  Lernprojekten erwerben die Kinder elementare emotionale Naturbeziehungen und praktische ökologische Gestaltungskompetenzen. In den alltäglichen vielfältigen Handlungs- und Lebensbereichen der Kindertagesstätte erleben die Kinder sich als aktiv mitbestimmende und gestaltende Mitbewohner der Kindertagesstätte Arche Noah.

Unser Bild vom Kind
Im Rahmen unserer Konzeptionsentwicklung haben wir neue Zugänge zum Kind entwickelt. In der traditionellen Pädagogik werden die Defizite des Kindes stark betont. Das Kind wird in seiner Entwicklung mit dem Entwicklungsstand des Erwachsenen verglichen: Was dieser schon kann, muss das Kind erst noch lernen.
Diese Defizitperspektive hat die aktuelle Kindheitsforschung aufgegeben. Die Beiträge der Entwicklungs- und Lernpsychologie, die Bindungsforschung und die Neurobiologie (die Entwicklung des Gehirns), haben Zeichen eines neuen Grundverständnisses vom Kind, als kompetentem Kind, gesetzt.
Diesen Erkenntnissen zufolge ist das Kind ein ganzer Mensch, der von Beginn an aktiv seine Mitwelt wahrnimmt und selbständig versucht, Beziehungen zu  Menschen und Dingen seiner Lebenswelt  aufzubauen. Die Grundvoraussetzungen für diese Selbstbildung sind ihm mit der Geburt gegeben.

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Das kindliche Gehirn entwickelt sich selbsttätig stufenweise in allen sensomotorischen Aktivitäten des Kindes. Die Lust und die Neugier am Erkunden und Erforschen seiner Lebenswelt sind dem Kind als Erkundungsverhalten angeboren.
Dieses Erkundungsverhalten ist die Grundform des kindlichen Lernens. Aus der Bindungsforschung wissen wir, dass die Art und Weise, wie die Kinder sich selbst, andere Kinder und ihre Mitwelt wahrnehmen und erleben, vom Verhalten der Eltern und Erzieherinnen stark geprägt wird. Kinder suchen mit allen Kräften die Kooperation mit uns Erwachsenen. Sie fordern von uns im Kita-Alltag aktiv Aufmerksamkeit, Nähe und Anteilnahme. Sie artikulieren ihre Bedürfnisse und wollen als individuelle Persönlichkeiten wahrgenommen und angenommen werden. Für uns ist jedes Kind einzigartig in seinen Veranlagungen, Kompetenzen und Vorlieben, d.h. in seiner Art zu spielen, zu sprechen und zu lernen.
Ausgangspunkt für die kindliche Erfahrung von der Welt und von sich selbst ist das, was das Kind wahrnimmt. 
Kinder werden als Sinnes- und Wahrnehmungswesen geboren. Wahrnehmung ist kein Abbild der Wirklichkeit, sondern ist von frühester Kindheit an (Aus-) Wählen, handelndes Strukturieren, Bewerten, Erinnern und sachliches Denken, d.h. ein breit angelegter Verarbeitungsprozess.
Neben den bekannten fünf Sinnen (Riechen, Schmecken, Sehen, Tasten, Hören)
sind die inneren Sinne (Balancesinn, Schwergewichtssinn, Drehsinn)
und die Körperwahrnehmung (Erfahrung der Körpergrenzen, von Temperatur und Feuchtigkeit, der inneren Befindlichkeit des Körpers, etc.)
und die emotionale Wahrnehmung (Wahrnehmung von Beziehungen, Liebe, Wut, Angst, etc.).von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung des Kindes.

Die Hirnforschung zeigt, dass die Tätigkeiten der Sinne bis in das Grundschulalter hinein die Grundlage der kindlichen Gehirnentwicklung darstellt und somit auch die Grundform des kindlichen Lernens ist.
Arche Noah

Arche Noah

Kinder sind von Geburt aus neugierig. Ihr Erkundungsverhalten ist angeboren.

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Kinder sind Bewegungswesen. Sie brauchen zu ihrer Entwicklung vielfältige Bewegungsmöglichkeiten.

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Kinder lernen spielend leben.

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Kinder lernen spielend Das Leitziel unserer pädagogischen Praxis:

In der Kindertagesstätte Arche Noah wollen wir Kindern helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Sie sollen sich bei uns wohl fühlen und bestärkende, glückliche Stunden erleben. Wir wollen sie annehmen wie sie sind und sie aktiv auf ihrem Weg begleiten. Das Hauptaugenmerk legen wir auf die Entwicklung des Selbstwertgefühls und der Selbstständigkeit.

Kinder entwickeln sich spielend
 

Für uns ist das Spiel die Grundform der kindlichen Entwicklung. Im Spiel mit Sand und Erde, im Rollenspiel mit anderen Kindern, im Spiel mit Bausteinen, sind Kinder ganz bei sich und ganz bei der Sache.
Von besonderer Bedeutung ist in unserer Kindertagesstätte das Spiel mit Sinnesmaterialien: Kleister, Farbe, Wolle, Stoffe, Kork, Ton, Gips Federn, Früchten aller Art, Holz, Steine, Moos und Sand. Im Unterschied zu vorgefertigten Spielzeugen sind diese Materialien offen für vielfältigste kreative Spielideen der Kinder:
Tücher, Decken und Kleider wecken die Fantasie der Kinder.
Wasser, Sand, Erde, Moos und Holz aktivieren die Sinne der Kinder, fördern insbesondere die Entwicklung der taktilen feinmotorischen Wahrnehmung.
Um diesem Sinnesspiel Raum zu geben, entwickeln wir im Außengelände naturnah gestaltete Spielräume: Baustelle mit verschiedenen Ästen, Hölzern, Brettern, Latten, Röhren, Lehm, Wasser, verschiedenen Steinen, Sand und Moos.
In der Kita geben wir Raum für Experimente.
Wichtige Geräte und Hilfsmittel sind: Lupen, Mikroskope, Magnete, Waagen, Messinstrumente, Pinzetten, Zangen, usw.
Unter Anleitung erkunden die Kinder die Grundelemente Wasser, Erde, Feuer und Luft.
In unserem Garten säen und pflanzen wir mit den Kindern und beobachten gezielt das Wachsen und Reifen. Wir ernten und verarbeiten die Früchte, schmecken und kosten, sammeln und legen Vorräte an.
In diesen Experimenten und alltäglichen Vorgängen entdecken die Kinder die Natur und entwickeln persönlich bedeutsame Beziehungen zu ihr.


 

Unsere Öffnungszeiten:

Ganztagskinder  von 7:15 Uhr bis 16:30 Uhr

Teilzeitkinder von 7:15 Uhr bis 12:30 Uhr



Die Kindertagesstätte Arche Noah in Düngenheim steht seit dem 01.01.2016 unter der Trägerschaft des St. Hildegardishauses gGmbh in Düngenheim und ist somit in kirchlicher Trägerschaft.

 

Aufnahmekapazität:

Unsere derzeitige Betriebserlaubnis ermöglicht die Aufnahme von 55 Kindern.
Es gibt zwei Gruppen mit einer kleinen Altersmischung (1-6 Jahre) mit jeweils 15 Kindern und eine Regelgruppe (3 – 6 Jahre) mit Platz für 25 Kinder.

Organisatorisch haben wir das so umgesetzt, dass es eine „Nestgruppe“ für alle Kinder unter 3 Jahren gibt, welche von entsprechend geschultem Personal betreut werden.


Wir haben 34 Tagesstättenplätze mit Mittagessen, welches frisch von zwei Hauswirtschaftskräften zubereitet wird.

 

Die Kita Arche Noah arbeitet nach dem situationsorientierten Ansatz in festen Stammgruppen. Den Kindern ist es jedoch jederzeit möglich, sich gegenseitig in den Gruppen zu besuchen – somit sind die Gruppen „teilgeöffnet“.

Die altershomogenen Gruppen treffen sich einmal wöchentlich ihrem Alter entsprechend wie folgt:

Spielgruppe für die Kinder im Alter von 3 bis 4 Jahren,

Lucy-Kids  für die Kinder im Alter von 4 bis 5 Jahren und die

Schlaufüchse für die Kinder im letzten Kindergartenjahr vor dem Schuleintritt., welche regemäßig zu Waldtagen aufbrechen und den Vormittag, wenn es das Wetter zulässt, im nahegelegenen Wald verbringen.

 

So erreichen sie uns:

Kita Arche Noah
Schulstraße 5
56761 Düngenheim

E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Telefon: 02653 6372

 

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